Was passiert beim Tätowieren?

Für eine Tätowierung wird die Haut mit speziell geschliffenen Nadelspitzen in der obersten Schicht (Epidermis) durchstochen und gleichzeitig Tinte oder hautverträgliche Farbstoffe in die zweite Hautschicht, die Lederhaut, eingebracht. Verwendet werden von mir nur Farben die der deutschen Tätowiermittelverordnung entsprechen. Der Einstich darf weder nur oberflächlich noch zu tief erfolgen. Dringt die Farbe nur in die Epidermis ein, löst sich diese im Zuge der Hauterneuerung auf, da die oberste Hautschicht ständig regeneriert wird und das Tattoo würde mit kleinen Hautschuppen abfallen. Wird zu tief gestochen , blutet die Haut zu stark und die Farbe wird mit Blut und Lymphe ausgewaschen. Damit das verhindert wird stelle ich die Einstichtiefe an der Tätowiermaschine genau ein , abgestimmt auf den Hauttyp und die zu tätowiernde Person.

Tut tätowieren weh?

Tut tätowieren weh?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten, denn jeder von uns hat ein individuelles Schmerzempfinden. Durch die minimale Einstichtiefe und die extrem kurze Verweildauer der Nadel in der Hautoberfläche, wird kein Schmerz ausgelöst, der dem eines Nadelstiches beim Arzt zur Blutuntersuchung gleich kommt. Natürlich hat man je nach Größe und Dauer eine Sitzung mehr oder weniger Schmerzen. Auch gibt es keine Körperstellen, die besonders empfindsam für die Tätowiernadeln sind. Allerdings gibt es durchaus Stellen, an denen dieses ungewohnte Gefühl stärker beschrieben wird. Ursache ist meist, dass unter der zu tätowierenden Stelle nur wenig Untergewebe wie Fett oder Muskel liegt. Auch sind weder Männer noch Frauen als sensibler zu beschreiben. Das Schmerzempfinden hängt von der eigenen Person ab und lässt sich nach Konzentration und wohl auch den starken Wunsch nach einem Tattoo kontrollieren. Jedoch ist die Haut nach den feinen Einstichen immer gereizt, empfindlich und rot. Eine konsequente Pflege lässt es aber schnell heilen.

Wie pflege ich mein Tattoo richtig?

Damit dein Tattoo schnell heilt und du es stolz präsentieren kannst musst du deine Haut unterstützen.  Natürlich arbeite ich mit  sorgfältig ausgewählten Produkten und es herrschen hygienisch einwandfreie Zustände. Dennoch ist die Pflege danach genauso wichtig.  Das neue Tattoo muss geschützt werden, dazu wird es direkt nach dem tätowieren gereinigt und mit der TATTOO MED eingecremt. Diese extra für Tattos entwickelt Salbe könnt ihr bei mir erwerben. Es eignent sich ebenso eine handelsübliche in der Apotheke zu erwerbende Panthenol Wund – und Heilsalbe. Nach diesem Pflegeschritt wird eine Folie angebracht, welche mindestens 2-3 Stunden verweilen sollte um das scheuern von Kleidung vermeidet. Danach spülst du dein Tattoo erst mit warmen Wasser ab um die Poren zu öffnen und wäscht es mit Wasser und PH- Neutraler Seife. Bitte achte darauf dass alle Creme – und Farbrückstände und das Wundsekret schonend entfernt werden. Anschließend spülst du es mit kaltem Wasser ab um die Poren wieder zu schließen. Nach diesem Schritt kann auf die Folie verzichtet werden , denn eine dünne Schicht der Pflegecreme reicht aus. Am nächsten Tag reinigst du dein Tattoo mit Wasser, tupfst es danach trocken und cremst es wieder dünn ein. Wichtig hierzu: Die Pflegecreme solltest du mindestens zwei Wochen mehrmals täglich verwenden. Diese Angabe ist ein allgemeiner Richtwert, wenn deine Haut mehr Zeit benötigt zum heilen dann pflege sie länger. Die Wunde darf nie trocken und spröde werden. Bilden sich grobe Krusten, können diese beim Abblättern zu Farbverlust führen und die Gefahr der Narbenbildung steigt. Zu Viel ist aber auch in diesem Fall ungesund, da Cremes die Haut aufquellen lassen, was widerum zu Farbverlusten führt und den Heilungsprozess verlangsamt. Bis die Haut vollständig verheilt ist, durchläuft sie mehrere Phasen. Während dieser Phasen bilden sich dünner Krusten und Schorf diese darfst du nicht abziehen. Sonnenstrahlung, Solarium, Chlor und – Salzwasser sollten mind. 4 Wochen gemieden werden. Erst wenn deine Haut wieder glatt und die Rötungen verschwunden sind, bist du Eins mit deinem neuen Tattoo.

Wie funktioniert eine Tätowiermaschine?

Ich benutze elektrische Tätowiermaschinen. Hier wird in der Regel mit Hilfe zweier Spulen ein Magnetfeld erzeugt, das die Tätowiernadel Vor- und Zurück bewegt. Sie lässt das surrende Geräusch entstehen, das den typischen Klang eines Tattoo- Studios ausmacht. Eine weitere Variante welche ich benutze ist eine Tätowiermaschine mit Elektromotor, der eine Auf und Abwärtsbewegung erzeugt. Die Tinte hält sich durch den Kapillareffekt dennoch in den Nadeln und wird durch die Schnelligkeit der Bewegung in die Haut gebracht.

Wie kannst du einen Termin bekommen?

Die Terminvereinbarung und Koordination macht ausschließlich meine Frau Kinki. Wir sind per eMail und Telefon erreichbar. Jedoch ist der eMail Kontakt bevorzugt. Du solltest ihr die Beschreibung deiner Idee – und wenn vorhanden auch Bilder, zunächst per eMail schicken. Bitte beschränke deine Suche nicht auf Bilder von bereits existierenden Tattoos, sondern sammle alle Bilder die dir gefallen. Wir entwerfen dann gemeinsam am Termin ein individuelles Konzept für dich. Außerdem solltest du die gewünschte Körperstelle und die Größe angeben.  Danach vereinbaren wir einen Tattootermin und ich kann dir einen grobe Preisrichtlinie geben.

Was musst du Beachten?

Sei fit für deinen Tattootermin, je ausgeruhter du bist desto höher ist deine Schmerztoleranz. Außerdem solltest du davor ausreichend gegessen haben damit dein Kreislauf kräftig ist. Und bitte verzichte mindestens 48 Stunden vor deinem Termin auf Alkohol, denn dieser verdünnt das Blut und macht die Sitzung für uns beide schwerer.

Nachstechen?

Das Nachstechen der Tattoos ist innerhalb der ersten 6 Wochen kostenfrei.